Ravil begann an der ITMO-Universität in Sankt Petersburg, wo er einen Laboraufbau zum Schreiben von Faser-Bragg-Gittern mit einem Excimerlaser und einem Talbot-Interferometer mitentwickelte. Die Veröffentlichung dazu ist seine meistzitierte Arbeit.
Anschließend wechselte er als Marie-Skłodowska-Curie-Stipendiat im Projekt FINESSE, einem europäischen Ausbildungsnetzwerk zu faseroptischen „Nervensystemen“ für die Sensorik, an das Leibniz-IPHT in Jena. Dort arbeitete er an optischen Mehrkernfasern für die Biege- und Formsensorik. Daraus gingen ein Patent und eine Promotion in Physik hervor, betreut von Prof. Hartmut Bartelt und 2022 verteidigt.
Nach einem Postdoc zu Faserlasern im mittleren Infrarot wechselte er in die Industrie. Bei Fusion Bionic in Dresden arbeitete er an der Laser-Oberflächenstrukturierung mit Hochleistungs-Pikosekunden- und Nanosekundenlasern. Seit 2025 ist er bei Airmo in Berlin und arbeitet an optischen Instrumenten, die Methan aus der Luft und aus dem All detektieren.